Hinweis: Beim folgendem Beitrag handelt es sich um einen Gastartikel von Matthias Bachmann. Wer sich zum Thema Trading informieren will, ist bei ihm genau richtig: Sein Wissen dazu übersteigt meins bei Weitem. Es soll hier also nicht um einen reinen Werbetext gehen, sondern auch Wissen vermittelt werden. Ich selbst möchte mich in Zukunft auch gern mehr mit dem Thema auseinandersetzen und meine Broker-Übersicht deutlich ausbauen.

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Daytrader sind Investoren, die innerhalb eines Tages Trades starten und wieder beenden bzw. innerhalb eines Tages Wertanlagen kaufen und verkaufen. Viele erfolgreiche Daytrader arbeiten von zu Hause aus mit CFDs, anstatt an der Wallstreet, oder als Spezialist in einer Bank. In früheren Tagen vertrat ein Broker seine Trader physisch an der Börse und kassierte dafür eine kleine Provision von ein paar wenigen Prozent. Im Prinzip kann jeder Daytrader werden, genauso wie jeder Ihnen die Steuererklärung machen kann. Um allerdings ein erfolgreicher Daytrader zu sein, muss man gewisse essentielle Business-Charakterzüge besitzen. Die da wären:
Sie wissen über die marktwirtschaftlichen Grundlagen Bescheid? Ohne das Wissen über die Basics werden Sie keinen Erfolg haben.
Verfügen Sie über genügend Kapital, dass Sie von der Hebelwirkung des Marktes profitieren können?
Haben Sie einen Businessplan? Nach allem ist das Daytrading ein Gewerbe.
Mit Risikokapital zu Spekulieren erfordert Disziplin. Sind Sie impulsiv und von Emotionen gesteuert? Dann werden Sie als Daytrader nicht weitkommen.
Besitzen Sie einen Computer auf dem neuesten Stand mit einer möglichst schnellen Internetverbindung?
Sie wissen, wie man den Markt und dessen Nuancen lesen kann?
Vergessen Sie nicht, dass man beim Daytrading durch „Trial and Error“ an Erfahrung gewinnt. Dazu nutzt man gewisse Broker Demokonten, um möglichst viel Erfahrung in einer Simulation zu erlangen.

Daytrading Strategien

Erfolgreiche Daytrader benutzen im Großen und Ganzen vier verschiedene Strategien, um an Profit zu gelangen: „Scalping“, „Fading“, „Daily Pivots“ und „Momentum“. Unter „Scalping“ versteht man das Beenden des Trades, sobald dieser profitabel ist und unter Umständen einen abgezielten Preis erreicht hat.
Unter „Fading“ versteht man auf fallende Kurse zu setzen (short), nachdem der Preis ein gewisses Preislimit erreicht, um von einer Preissenkung zu profitieren. Die Wertanlage wird als überbewertet deklariert. Profitieren Daytrader von der Mobilität des Marktes, dann meint man damit „Daily Pivot“ bzw. auf einen steigenden Kurs zu setzen (buy) bei relativ niedrigen Preisen und auf einen fallenden Kurs zu setzen (sell) bei relativ hohen Preisen.
Schlussendlich die „Momentum“ Strategie. Damit meint man das Ausnutzen eines steigenden Trends bis dieser seinen Wendepunkt erreicht hat und man vom fallenden Kurs profitiert. Daytrading Strategien sind nichts anderes als Investment Strategien. Wichtige Unterschied ist, man muss wissen, wann man aussteigen soll.
Daytrading kann ein teures Abenteuer sein, so wie jedes andere Gewerbe. Es macht einen Unterschied, ob Sie ein selbstständiger Trader sind oder auf Seiten einer Firma arbeiten. Profit zu erwirtschaften ist anfangs nicht so leicht wie man denkt. So lange man sich in der Lernphase befindet, kann man gravierende finanzielle Verluste erleben. Es handelt sich dabei um einen stressvollen Vollzeitjob. Rund um die Uhr analysieren und überwachen erfolgreiche Trader die Märkte und deren Schwankungen.

Fazit und Tipps

Zusammenfassend können wir Ihnen als angehenden Trader sagen; machen Sie sich bereit für lange Tage vor dem Computer und dem Fernseher. So verlockend das auch klingen mag, ist es meistens ermüdend und nervenaufreibend.
Wählen sie einen guten Online Broker und machen Sie sich mit diesem vertraut. Sie sollten am besten im Vorhinein Ihren Plan und Strategie kennen, was und zu welchen Bedingungen Sie einen Trade starten wollen und wie Sie diesen beenden werden. Verwerfen Sie Ihren ursprünglichen Plan nicht leichtfertig, sondern halten Sie sich konsequent daran. Führen Sie eine Art Logbuch, in welchem Sie übersichtlich Ihre getätigten Trades und den jeweiligen Profit und Erfolg auflisten, sodass Sie einen guten Überblick über Ihre Aktivitäten haben und auf den ersten Blick sehen können, welche Strategien sich bezahlt gemacht haben und welche nicht. Vergewissern Sie sich bei jedem Trade genauestens, dass Sie Preisstopps gesetzt haben, damit mögliche Verluste nur minimal ausfallen. Gehen Sie nicht übermütig und emotional an das Daytrading heran, mit der Vision in Nullkommanichts die erste Million zu machen. Fakt ist, dass nur 3% der Daytrader mit diesem Geschäft reich werden. Ca. 20% erreichen genug Profit, um sich von Jahr zu Jahr in diesem Geschäft zu erhalten. Der Rest steigt nicht besonders gut aus. Deshalb seien Sie auf der Hut und halten Sie sich an den Plan!