Hallo liebe Leser,

mit diesem Beitrag möchte ich wieder etwas „Back to the Roots“ und die häufig gestellt Frage beantworten, wie man seriös im Internet Geld verdienen kann. Oder anders gesagt: Wie erkennt man betrügerische und illegale Angebote zum Geldverdienen im Netz?

Der Mythos „Get Rich Quick“

Vorab eine kleine Story über mich selbst:

Was das Geldverdienen betrifft bin ich ein sehr neugieriger Mensch. Als ich vor einigen Jahren das erste mal davon gelesen habe, dass man Geld im Internet verdienen kann dachte ich mir sofort: „Das musst du probieren, was soll schon schief gehen?“ In dieser Zeit habe ich mich bei sehr vielen Anbietern angemeldet und viel Zeit für wenig Umsatz verschwendet aufgebracht.
Bis ich die ersten Auszahlungsgrenzen erreicht hatte, sind mehrere Tage vergangen. Ob letztendlich Geld auf meinen Konto ankommen sollte, war reine Spekulation. Umso begeisterter war ich also, als ich tatsächlich nach weiterer Wartezeit ein paar Euro ausgezahlt bekommen hatte. Für mich war das der Beweis: Man kann wirklich ohne Investitionen online Geld verdienen! Die kleinen Summen haben mich zunächst nicht weiter gestört aber wenn man in der „Szene“ drin ist stößt man unweigerlich auf blinkende Werbeseiten, auf denen ein Mann im Porsche am Strand zu sehen ist und dir erzählt, wie er 10.000 Euro in einer Woche durch einen geheimen Trick verdient hat.

Get Rich Quick

Solche Versprechen werden auch als „Get Rich Quick“ bezeichnet und dem stand ich schon immer misstrauisch gegenüber. Wenn man in so kurzer Zeit so viel Geld ohne Risiko verdienen kann, warum geht dann überhaupt noch jemand arbeiten? Und wenn diese Methode so geheim ist, warum wird sie dann öffentlich beworben und auf Facebook geteilt.

Unumstritten ist es, dass es viele schwarze Schafe gibt, wenn es darum geht, im Internet Geld zu verdienen. Leider ist aber nicht jedes Angebot so eindeutig als Betrug zu entlarven. Zu Beginn hatte ich viele negative Vorurteile gegenüber Glücksspiel im Internet. Inzwischen ist das eine meiner Haupteinnahmequellen.

Wie kann man also erkennen, ob ein Angebot, eine Methode oder ein Anbieter seriös ist, bevor man sich überhaupt anmeldet und Zeit oder sogar Geld investiert? Genau dafür sind die folgenden Tipps gedacht, mit denen du das ganz einfach erkennen kannst.

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1. Erfahrungsberichte im Netz

Die schnellste Möglichkeit, herauszufinden ob ein Angebot seriös ist, ist es, nach Erfahrungsberichten im Netz zu suchen. Das geht ganz einfach:

ClixSense Erfahrungen Google

Im besten Fall landest du dann direkt wieder bei mir, oder eben auf einem anderen Informationsportal. Den Suchergebnissen von Google kann man inzwischen ganz gut trauen. Zu seriösen Anbietern wird man viele positive Berichte finden. Handelt es sich um Abzocke, dann wird an vielen Stellen davor gewarnt.
Lies dir die Erfahrungsberichte auf jeden Fall gut durch. Überschwängliches Lob für eine zwielichtige Seite sind oft kein gutes Zeichen.

Auch Frageportale wie gutefrage.net kann man bedenkenlos ignorieren. Meist liest man da nur, das Geld verdienen im Internet generell Abzocke ist.

2. Auszahlungsbelege

Ein weiteres Indiz für einen seriösen Anbieter sind Auszahlungsbelege. So kann man sehen, ob das verdiente Geld am Ende auch den Wegs auf’s Konto findet. Dabei ist aber generell Vorsicht geboten. Online Zahlungen können ganz leicht manipuliert werden. Glaubst du nicht? Hier ist meine kleine Auszahlung von Paidlikes:

Paidlikes Auszahlung

Pauschal sollte man also nicht einfach allen Auszahlungsnachweisen Glauben schenken. Einige Auszahlungen habe ich selbst hochgeladen, aber damit habe ich vor einigen Jahren aufgehört. Besonders im Paidmail-Bereich ist man bei Adiceltic sehr aktiv was Auszahlungen angeht.

3. Geschäftsmodell hinterfragen

Es gibt tausende Möglichkeiten, mit denen man im Internet Geld verdienen kann. Entsprechend unterschiedlich sind die zugrundeliegenden Geschäftsmodelle der verschiedenen Anbieter. Wenn man am Ende mit einer positiven Bilanz dastehen möchte sollte man sich fragen: Wie finanziert sich der Anbieter?

Egal welches vermeintlich tolle Angebot man bekommt, der Betreiber möchte damit immer Gewinn machen. Und das ist auch vollkommen legitim. Niemand verschenkt online Einfach sein Geld, wenn er damit Verlust machen würde.

Zum Verständnis gibt es drei Beispiele von mir:

3.1. Amazon Partnernet

Amazon hat ein offizielles Affiliate Programm, das Amazon Partnernet, bei dem sich jeder kostenfrei anmelden kann. Verkauft man einen beliebigen Artikel über seinen generierten Affiliate Link, dann bekommt man eine Provision von Amazon gutgeschrieben.

Beispiel: Eine Spielekonsole wird von Amazon für 400€ verkauft. Die Gewinnmarge für Amazon beträgt beim regulären Verkauf 100€. Bei einem Verkauf über das Partnerprogramm bekommt der Werbepartner 3% Provision, also 12€. Für Amazon bleibt ein Gewinn von 88€.

Fazit: Egal was über die Affiliate Links verkauft wird, für Amazon bleibt immer ein Gewinn. Das Geschäftsmodell funktioniert.

3.2. Dondino

Das deutsche Bonusportal Dondino.de bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Geld verdienen an. Für den Betreiber ergeben sich dadurch einige Standbeine:

  • Paidmails: Für 20,00 Euro kann man auf Dondino 1000 Paidmails buchen. Das Lesen einer Paidmail wird den Usern im Durchschnitt mit 1 Cent vergütet. Mit dem 20 Euro Paket macht Dondino also 10 Euro Gewinn.
  • Cashback & Bonusaktionen: Auf Dondino findet man zahlreiche Partnershops und Angebote. Für einen Einkauf bekommt man Cashback gutgeschrieben. Der Betreiber gibt natürlich nur einen Teil seiner Einnahmen an die User weiter, daher verdient Dondino mit jedem Einkauf Geld.
  • Referrals: Für das Werben aktiver Mitglieder bekommt man auf Dondino 1 Euro auf das Benutzerkonto und zusätzlich 10% Umsatzbeteiligung an den Einnahmen der geworbenen Mitglieder. Dadurch wird der Gewinn von Dondino zwar sehr gering aber am Ende bleibt immer ein positiver Betrag.

Fazit: 3 Standbeine, die immer positive Einnahmen bringen und wahrscheinlich noch weitere Einnahmequellen. Das Geschäftsmodell von Dondino funktioniert.

3.3. Elect Capital

Nach einer kurzen Suche in einer Facebook-Gruppe bin ich schnell auf Elect.Capital gestoßen. Es handelt sich dabei um „AUTOMATED CRYPTOCURRENCY
TRADING“. Auf der aufwendig gestalteten Homepage wird dafür eine Traumrendite von 20% versprochen. Außerdem sollen die Investitionen sogar gegen Inflation geschützt sein. Zusätzlich gibt es ein Affiliate Programm 9 Level und Provisionen bis zu 20%.

Registriert man sich also über einen Werbelink und zahlt 1000 Dollar ein, dann muss Elect.Capital 200 Dollar an den Affiliate zahlen und 1200 Dollar an den neuen User. Also muss die Firma irgendwie in kurzer Zeit aus 1000 Dollar 1400 Dollar machen, um wenigstens keinen Verlust zu machen.

Fazit: Es sollte schnell klar sein, dass das so nicht funktionieren kann. Entweder wird die Rendite von 20% niemals erreicht, oder die Affiliate Partner werden nie ausgezahlt. Oder beides.

4. Investitionen

Das Beispiel 3.3. zeigt ganz deutlich: Investiere niemals Geld, wenn du nicht sicher bist, was damit passiert. Viele Anbieter fordern einen Anmeldebeitrag oder den Abschluss des „Super-Platinum-Mega-Package“ um angeblich an große Geldsummen zu kommen.

Solchen Angeboten solltest du deutlich skeptischer gegenübertreten als kostenlosen Anmeldungen.

5. Konkrete Summen und Zeiten

Es ist schon kurios: Ganz häufig werden in Werbeanzeigen sehr konkrete Summen in einer ganz bestimmten Zeit versprochen.

Zahle 48€ und verdiene dann jeden Tag 1.486,76€

Ich frage mich dann immer: Kann ich nicht 480€ bezahlen und dann 14.867,60€ verdienen?

In den meisten Fällen wird nicht begründet, wie man auf so eine Geldsumme kommt. Ebenso verhält es sich mit utopisch hohen Renditen. Ich kenne keine sichere Anlageform, bei der man mehr als 10% Zinsen bekommt. „Garantierte 40% Gewinn“ sind in jedem Fall unseriös.

Fazit – Wo kann man seriös online Geld verdienen?

Mit meinen 5 Tipps wirst du ganz sicher viele unseriöse Angebote ausfiltern können. Es ist erschreckend, wie viele eindeutig nicht funktionierenden Methoden zum Geld verdienen im Netz existieren (Und beworben werden).

Die meisten dieser Anbieter verschwinden schon nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche. Als User hat man dann einfach Pech, sollte man schon Geld investiert haben und die Betreiber aus Timbuktu sind nicht mehr auffindbar. Rechtlich hat man dann nur wenige Chancen, an sein Geld zu kommen.

Dieser Beitrag soll aber keineswegs entmutigen. Geld im Internet zu verdienen ist unbestritten möglich und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Die große Frage ist nur, was du erreichen willst, und wie viel Zeit und/oder Geld du investieren kannst.

Für alle Unentschlossenen habe ich deshalb noch 3 Empfehlungen:

Geld verdienen als Anfänger

Kosten: keine

Zeitaufwand: nach eigenem Ermessen

möglicher Verdienst: 50-100€ im Monat

Empfehlung: Geld verdienen mit Bonusaktionen

Geld verdienen als Webmaster

Kosten: Ca. 20€ im Monat + Nebenkosten

Zeitaufwand: hoch

möglicher Verdienst: mehrere tausend Euro im Monat möglich

Empfehlung: Eigene Homepage erstellen

Geld verdienen mit Glücksspiel

Kosten: Freie Entscheidung

Zeitaufwand: gering

möglicher Verdienst: Hohe Jackpots, aber auch Verluste möglich

Empfehlung: Geld verdienen mit Glücksspiel