Der Markt für private Investoren ist seit einiger Zeit um eine Variante reicher. Binäre Optionen, bis dato nur professionellen Händlern vorbehalten, können nun auch ohne weiteres von privaten Anlegern in Kooperation mit speziellen Online-Brokern gehandelt werden. Das Geschäftsmodell ist denkbar einfach, für den Erfolg gibt es nur zwei Kriterien. Der Basiswert ist im Geld oder aus dem Geld. Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass bereits das Vokabular ein eigenes ist.

Grundlagen für den Handel mit binären Optionen

1. Es mag amüsant klingen, aber bevor man in das Geschäft mit binären Optionen einsteigt, sollte man sich mit dem Vokabular vertraut machen. Die Trades gehen teilweise sekundenschnell über die Bühne, zu überlegen, was was bedeutet, ist zu diesem Zeitpunkt zu spät.

2. Die Auswahl des Brokers ist ebenfalls entscheidend. Für eher vorsichtige Anleger sind Broker empfehlenswert, welche die Verluste begrenzen. Im Gegenzug sind bei diesen Anbietern jedoch die Gewinnausschüttungen bei Erfolg geringer.

3. Ein Demokonto zu Beginn des Handels ist absolut empfehlenswert. Hier können Sie als Neueinsteiger Strategien üben und sich mit den Nutzeroberflächen vertraut machen. Idealerweise ist das Konto mit einem fiktiven Kapital von 100.000 Euro ausgestattet und läuft 30 Tage kostenlos.

4. Entscheiden Sie sich zu Beginn für Basiswerte, die Ihnen vertraut sind. Wenn Sie bislang nur mit Aktien gehandelt haben, wäre ein Start mit Rohstoffen eventuell verfrüht.

5. Auch wenn Gewinne von 50,80 oder über 100 Prozent auf das eingesetzte Kapital ohne weiteres möglich und damit auch verlockend sind, sollte man sich auf kleine Handelseinheiten beschränken.

Binäre Optionen sind deutlich unkomplizierter als die bekannten Zertifikate, die mit ihren zahlreichen verschiedenen Ausprägungen schon verwirrend sind. Der Handel ist unkompliziert, die Regeln einfach. Dennoch sollte man sich nicht dazu verleiten lassen und unvorsichtig agieren. Den ungleich höheren Chancen gegenüber klassischen Optionen stehen aber dennoch die gleichen Risiken bis zum Totalverlust gegenüber.

Binäre Optionen: hohe Verdienstchancen, aber auch hohes Risiko

Seit einiger Zeit ist der Investmentsektor für private Anleger um eine weitere Facette breiter geworden. Binäre Optionen, bis dahin nur professionellen Anlegern für den „over the counter“-Handel vorbehalten, können jetzt im Internet über Online-Broker auch von Privatpersonen gehandelt werden. Das Bestechende an diesen Geschäften ist die Einfachheit der Abwicklung.

Hohe Verdienstchancen sind verlockend

Im Vergleich zu Zertifikaten, die auch unter die Derivate fallen, benötigt man für den Handel mit binären Optionen kein Nachschlagewerk, um das Produkt zu verstehen. Hat man sich mit den wenigen Fachbegriffen vertraut gemacht, steht dem – wohlgemerkt vorsichtigen – Einstieg in diesen neuen Handelssektor nichts mehr entgegen. Während bei einem Zertifikat bei negativer Kursentwicklung jedoch der Basiswert am Ende der Laufzeit in das Depot eingebucht wird, kann bei einer binären Option, ähnlich wie bei einer klassischen Option, der Totalverlust stehen. Einige Broker bieten hier jedoch eine Lösung, den Stopp Loss. In diesem Fall wird die Option bei negativem Trend vorzeitig abgebrochen, der Anleger erhält einen Mindestwert zurückerstattet. Dieser Möglichkeit stehen auf der anderen Seite jedoch niedrigere Gewinnquoten und Bonuszahlungen gegenüber.

Anlegermentalität ausschlaggebend für Brokerauswahl

Somit wird deutlich, dass die Risikofreude des Anlegers ausschlaggebend ist für die Wahl des Brokers. Wer auf wirklich hohe Gewinne setzt und demgegenüber auch einen Totalverlust in Kauf nimmt, ist mit einem Broker besser beraten, der kein Stopp-Loss anbietet, dafür Quoten jenseits der 100-Prozentgrenze ausschüttet. Obwohl die Trades mit Mindesteinsätzen zwischen 300 und 500 Euro übersichtlich sind, kann sich jedoch schnell ein recht hoher Verlust aufbauen. Hier erinnert der Handel mit binären Optionen ein wenig an Roulette. Anleger können dem jedoch entgegenwirken, in dem sie sich auf die Märkte fokusieren, die ihnen schon aus anderen Investments geläufig sind. Wer sich bislang nur mit Aktien beschäftigt hat, ist schlecht beraten, wenn er aus dem Stand ohne weitere Vorkenntnisse in Rohstoffe oder Währungen, den Forex-Handel, investiert. Aktuelle News über binäre Optionen und den Brokern findet man auf der Webseite www.binblog.net.

Hinweis: Bei diesen Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag, der nicht von mir verfasst wurde und daher nicht zwingend meine Meinung widerspiegelt. Auf meiner Übersichtsseite findest du zusätzlich alle empfehlenswerten Online Broker.