Ich weis noch genau, wie ich mich gefühlt habe als ich Anfang 2012 das Projekt PTC-Tests ins Leben gerufen habe. Eine eigene Homepage sollte es werden und möglichst viel Geld wollte ich damit verdienen – so viel Stand fest.
Ich hatte auch gehört, dass gute Positionen bei der Google Suche viele Besucher bringen. Aber wie stellt man das an? Ich hatte keine Ahnung.

So schwer kann das doch nicht sein!„, habe ich mir gedacht und vollkommen übermotiviert zusammenhanglose Artikel in diversen Blogs über Suchmaschinenoptimierung gelesen.

Ok, die Grundlagen waren mir dann vertraut aber so richtig anwenden konnte ich es dann zunächst doch nicht – wie ich jetzt erkenne.
Irgendwie schreibt aber auch jeder etwas anderes über SEO. Bei dem einen ist eine Keyworddomain Pflicht, der andere rät, niemals selbst einen Link zu setzen und der dritte hält das beides für totalen Blödsinn.

Suchmaschinenoptimierung ist nun mal sehr vielschichtig und oft gibt es kein objektives „Richtig“ oder „Falsch“.

Wem kann man dann überhaupt trauen? Ist jeder SEO Artikel Quatsch und wie findet man gute Artikel?

SEO ist nie aktuell…

Ja, es gibt auch gute Artikel, die schon einige Jahre alt sind aber wer vor 5 Jahren vielleicht perfekt optimiert hat, der lebt SEO-technisch jetzt schon längst hinter dem Mond.
Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, der muss immer auf dem Laufenden sein. Da sind die kleinen News über Google und co genau so wichtig wie die Basic-Tutorials.

Also merken: SEO News sind immer gut, denn sie halten dich up-to-date

Nun kann man bei einer kurzen Mitteilung aber schlecht von einem perfekten Artikel sprechen.

Als SEO-Blogbetreiber muss man auch richtig gute SEO Texte schreiben können, die den Lesern den berühmten Mehrwert bieten.

Doch was ist noch wichtig für den perfekten Beitrag?

Verständlichkeit und Umsetzbarkeit

Als Blogbetreiber muss man sich im Klaren sein, auf welchem Wissensstand die Leser sich befinden. Soll eine Einführung in die Suchmaschinenoptimierung erstellt werden, so kann man darin ruhig bei Null anfangen und den Lesern essenzielle SEO Begriffe erklären.

Im Artikel Nummer 273 zum Thema SEO kann man sicher davon ausgehen, dass der interessierte Leser weis, was Meta Tags sind.

Ich erlaube mir die Schlussfolgerung, dass das sprachliche uns technische Niveau des perfekten Artikels an das Können des Lesers angepasst sein muss.
Der Text muss verständlich sein aber darf nicht langweilen.

Ähnlich verhält es sich mit der Umsetzbarkeit des vermittelten Wissens.
In einem Artikel über Suchmaschinenoptimierung wird oft eine neue Strategie gezeigt oder eine alte verbessert.
Das will man natürlich selbst ausprobieren. Wie gut das funktioniert hängt oft direkt davon ab, wie praxisbezogen der Blogbeitrag ist.
Dummes Blabla und Theorie kann niemand umsetzen. Hilfreich sind Tutorials, Screenshots und Beispiele.

Weitere wertvolle Tipps zum Thema Suchmaschinenoptimierung gibt es auf blogos-fair.de

Also noch eine Erkenntnis: Der perfekte SEO Artikel muss umsetzbar sein.

Ist es schon Zeit für ein Fazit? Ja ich glaube schon.

Fazit

Es nervt euch bestimmt aber wie so oft kann ich keine konkrete Antwort auf die Frage geben, die ich hier gestellt habe.
Nein, es gibt keinen perfekten SEO Artikel und ich werde auch keinen Link posten.
Der perfekte Artikel ist für jeden Leser ein anderer aber an einigen Fakten kann man erkennen, wie viel Potenzial wirklich in einem Text steckt. Diese will ich hier kurz noch mal nennen.

Der perfekte Artikel über Suchmaschinenoptimierung

  • Ist aktuell
  • Bietet einen Mehrwert
  • Ist verständlich und an das Wissen des Lesers angepasst
  • Ist umsetzbar und praxisbezogen
  • Hat eventuell ein paar Bilder

Diese Liste lässt sich noch weiter führen aber ich denke es sollte mittlerweile klar sein, was einen guten SEO Artikel ausmacht. Auch Blogger können sich an diese Richtlinien halten, denn was bringt die heilige SEO-Erkenntnis, wenn sie nicht vermittelt werden kann?

Alexander Klaus / Pixelio.de