Warum bekommt man eigentlich Geld wenn man auf Werbeanzeigen klickt? Wie ihr sicher bemerkt habt, verbergen sich hinter vielen Anzeigen eigentlich Referrallinks anderer User und die wollen auch nur das was wir alle wollen: Referrals bekommen.

Hier geht es zur Übersicht der Artikelserie

Auf welcher Seite soll ich werben?

Auf nahezu allen getesteten Anbietern auf ptc-tests.de kann man eigene Werbung buchen. Das Prinzip ist ziemlich einfach und unterscheidet sich bei den verschiedenen Anbietern nur wenig. Meistens bezahlt man Geld für Punkte, die man dann in Klicks auf einen Link seiner Wahl umwandeln kann. Je länger die Seite von den Usern betrachtet werden soll, desto mehr Geld muss dafür bezahlt werden. Außerdem kann man oft einstellen, dass die Werbung nur in einem bestimmten Land angezeigt wird. Sehr unterschiedlich sind aber die Preise für Werbung. Hier eine knappe Übersicht:

ClixSense – 1000 Anzeigen (3 Sekunden) für $2,4 = 0,24 Cent pro Anzeige

Neobux – 2500 Anzeigen (5 Sekunden) + 2500 AdPrize Anzeigen für $5 = 0,1 Cent pro Anzeige

33Bux – 1000 Anzeigen (3 Sekunden) für $0,7 = 0,07 Cent pro Anzeige

Aber nicht nur die Preise für gebuchte Werbung sind unterschiedlich, sondern auch die Zielgruppe die damit erreicht wird. Ich versuche mal kurz die Vor- und Nachteile einiger Seiten zu erklären:
Die meisten Menschen, die Online Geld verdienen wollen, fangen mit ClixSense oder Neobux an, weil das einfach die bekanntesten Anbieter sind. Wer hier auf Werbung klickt und eine unbekannte Seite zu sehen bekommt, auf der er auch Online Geld verdienen kann, der wird sich relativ wahrscheinlich auch dort anmelden. Werbung bei unbekannteren Anbietern ist zwar billiger aber hier sind auch oft nur Personen angemeldet, die schon Mitglied bei jeder anderen Seite sind und die sich viel unwahrscheinlicher anmelden werden. Ich würde sagen, dass sich diese Vor- und Nachteile ausgleichen. Wer nichts riskieren will, der sollte billige Werbung buchen aber sich nicht zu viel erhoffen. Mit einem großen Budget lohnt es sich, eine umfangreiche Werbekampagne zu starten und dann kommen auch andere Werbeformen wie zum Beispiel ein ClixGrid Feld bei ClixSense oder eine fixierte Werbung bei Neobux in Frage. Damit wird man deutlich mehr Referrals bekommen aber die Gefahr, Geld zu verlieren ist auch höher.

Für welche Seite soll ich werben?

Wie ich es bereits beim Artikel zum Besuchertausch angedeutet habe, ist es sehr entscheidend, für welche Seite man überhaupt werben will denn die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich. Das wichtigste ist, dass man sich die bereits aktive Werbung anschaut. Wenn es hier bereits 20 Anzeigen für Neobux gibt, dann sollte man nicht der 21. sein, der auf diese Idee kommt. Das ist Geldverschwendung. Viel sinnvoller sind gute, unbekannte Anbieter die eine ansprechende Startseite bieten. Die beste Lösung ist es aber, mit einer Werbekampagne mehrere Anbieter zu bewerben. Das funktioniert zum Beispiel mit einer eigenen Website auf der man eine kurze Übersicht der besten Verdienstmöglichkeiten im Internet inklusive Reflink zeigt. Für den Anfang sollte hier eine kostenlose Seite genügen, die man bei vielen Anbietern schnell und einfach erstellen kann. Wie ich es selbst erlebt habe, werden diese Seiten aber auch schnell gelöscht also sollte man sich mit der bezahlten Werbung am besten beeilen.

Paid to Click oder Paid to Signup?

Bei klassischen Paid to Click Anzeigen bezahlt man auch wirklich nur die Klicks auf den Link. Wenn sich darüber keiner anmeldet oder der Link aus Versehen falsch eingegeben wird, dann hat man eben Pech gehabt und umsonst Geld ausgegeben. Eine Alternative dazu sind Paid to Signup Werbungen bei denen man direkte Anmeldungen über einen Link bezahlt. Man bezahlt also direkt für einen Referral. Die Preise sind logischerweise viel höher als bei PTC Anzeigen dafür kann man aber die Ausgaben besser kalkulieren. Nicht jede Seite bietet auch bezahlte Anmeldungen an. Empfehlen kann ich eBuxer und Clicksia. Bei eBuxer sind die Preise etwas niedriger aber dafür bezahlt man auch wirklich nur für die Anmeldung. Die Teilnehmer könnten sich hier einfach über den von dir eingetragenen Link anmelden und niemals aktiv sein. Einige werden auch Fake E-Mail Adressen verwenden und sich sooft anmelden wie sie wollen. Auch hier ist das Risiko also entsprechend hoch. Bei Clicksia kann man Bedingungen bei der Anmeldung stellen z.B. „Du musst nach der Anmeldung mindestens 50 Klicks machen“. Bei den Paid to Signup Anzeigen muss man immer selbst bestätigen, dass der Teilnehmer auch alle Bedingungen erfüllt hat. Kurz gesagt hat man hier also weniger Risiko aber höhere Kosten.

Vorsicht vor Werbeblockern

 Ich hatte in einem anderen artikel schon gezeigt, wie man effektiv mit dem Browser arbeiten kann und darin vorgeschlagen, einen Werbeblocker zu installieren. Ich bin nicht der einzige der das empfielt und deshalb haben viele Klicker einen solchen Werbeblocker installiert. Die meisten Reflinks bleiben davon unberührt wenn man sie aufruft, einige Seiten werden aber dadurch nicht richtig dargestellt was eine Anmeldung für die bezahlten Klicker unmöglich macht. Deshalb rate ich, dafür kein Geld zu verschwenden, wenn geschätzte 50% der User die Werbung nicht sehen können und trotzdem dafür Geld verdienen. Bei mir werden zum Beispiel Neobux und Easyhits4U als Werbung nicht dargestellt. Die anderen getesteten Anbieter auf ptc-tests funktionieren als Werbung.

Fazit

Mit Werbung auf PTC Seiten kann man extrem viele Referrals bekommen. Das Risiko das man komplett leer ausgeht ist aber ziemlich hoch. Eine gute Alternative ist es, dass man sich einen Betrag im Benutzerkonto durch Klicken von Werbung ansammelt und dann selbst eine Werbekampagne zum werben von Referrals erstellt. In jedem Fall sollte man sich gut überlegen, auf welcher Seite und für welche Seite man werben will, wenn man kein Geld verlieren möchte.

Inhalt dieser Artikelserie

Übersicht

Teil 1 – Freunde und Bekannte

Teil 2 – Besuchertausch

Teil 3 – Werbung auf PTC Seiten

Teil 4 – Werbung mit der eigenen Homepage

Teil 5 – Offline Werbung für die Homepage

 

Bilderquellen:
Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de