Wenn du die Artikelserie Geld verdienen mit der eigenen Homepage bis jetzt aufmerksam verfolgt und angewendet hast, besitzt du bereits eine Domain und Webspace. Außerdem müsstest du zumindest eine grobe Vorstellung davon haben, um was es auf deiner Homepage gehen soll.
In diesem Artikel soll es um die Installation und Einrichtung von WordPress gehen, was quasi das Betriebssystem deiner Homepage wird.

Warum WordPress?

WordPress ist ein Content Management System (CMS) unter vielen.
Natürlich gibt es viele andere Methoden, eine Website zu erstellen und ich möchte dir auch keinesfalls eine Meinung aufzwingen aber es handelt sich hier um eine Anleitung für Anfänger und da wird keine komplizierte Pro und Contra Diskussion benötigt.
Wordpress bietet in meinen Augen einfach mit Abstand die meisten Vorteile aller CMS.

Dazu zählen unter anderem:

  • ansprechende Benutzeroberfläche
  • einfache Handhabung
  • regelmäßige Updates
  • viele schöne Themes
  • unendlich zahlreiche gute Plugins und Erweiterungen
  • einfache Installation

Die Installation von WordPress

Alles was man für die Installation von WordPress benötigt, ist Webspace mit einer MySQL Datenbank.
Wie du dazu kommst, auch kostenlos, erfährst du in Teil 2.2.

Schritt 1: Download der WordPress Dateien

Gehe dazu einfach auf WordPress Deutschland und lade dir die neuste Version von WordPress herunter.
Wenn du die deutsche Version von WordPress verwenden willst ist es wichtig, diese auch auszuwählen.
Eine englische WordPress Installation lässt sich nur schwierig umstellen.

Schritt 2: Dateien per FTP auf den Webspace hochladen

Damit du auf die Dateien von deinem Webspace zugreifen kannst benötigst du ein FTP-Programm.
Ich empfehle dafür das bekannte Filezilla.

Wenn es noch nicht schon geschehen ist, musst du zunächst ein FTP Passwort bei deinem Webspace Anbieter festlegen und Name und Passwort der MySQL Datenbank bestimmen.
Diese Daten sowie deine Domain gibst du einfach bei Filezilla ein, dadurch bekommst du Zugriff auf die Dateien auf deinem Webspace.

Filezilla Login Daten

Diese siehst du, im Fall von Filezilla, auf der Rechten Seite.
Auf der Linken befinden sich die Dateien deiner lokalen Festplatte.

Hier wählst du nun einfach die entpackten WordPress Dateien aus, die du zuvor heruntergeladen hast und ziehst sie auf deinen Webspace.

Schritt 3: Die Installation

Dieser Schritt wird von WordPress wirklich einfach gestaltet.
Alles was du erledigen musst ist, deine Domain im Browser deiner Wahl einzugeben und dich durch die Installation von WordPress zu klicken.
Ich denke dazu ist keine weitere Erklärung nötig, es wird alles beschrieben, was zu tun ist und das sollte maximal 5 Minuten dauern.

willkommen bei der berühmten 5-minuten-installation von wordpress

Schritt 4: anmelden und loslegen

Unter www.deinedomain.xx/wp-admin kannst du dich nun mit den festgelegten Daten als Administrator deiner Homepage anmelden und gelangst zum sogenannten Dashboard von WordPress.

Wichtige Einstellungen

Theoretisch kannst du direkt nach der Installation von WordPress mit der Erstellung deiner Homepage loslegen aber das ist nicht immer zu empfehlen.

Als erstes solltest du dich ein wenig mit der Benutzeroberfläche vertraut machen.
Durchforste die Menüs, die sich auf der Linken Seite befinden und gehe die Einstellungen Schritt für Schritt durch.

Folgende Dinge solltest du für den Anfang wissen und einstellen:

1. Artikel und Seiten

WordPress ist eigentlich für klassische Blogs konzipiert, deshalb wird zwischen Artikeln und Seiten unterschieden.
Der Unterschied ist dabei eigentlich gering.

Seiten findet man meistens direkt in der Navigation. Im Regelfall sind sie statisch und ohne Kommentare.
Auf ptc-Tests ist die Übersicht der Testberichte ein klassisches Beispiel für eine Seite.

Was du gerade liest ist ein Artikel.
Reine Verkaufsseiten können auch ausschließlich aus Seiten bestehen, weil hier keine regelmäßigen Artikel benötigt werden.

2. Die Startseite

Nach der WordPress Installation werden standardmäßig die letzten Artikel auf der Startseite aufgelistet.
Wenn du das nicht möchtest, kannst du auch eine feste Seite als Startseite verwenden.

Dazu ist lediglich eine Einstellung bei
Einstellungen->Lesen zu ändern.

Ich verwende eine Kombination aus beidem – statischer Text und darunter die letzten Artikel.
Super oder?

3. Permalinks

Der Permalink ist die URL, unter der der veröffentlichte Artikel in Zukunft zu finden sein wird.
Wichtig ist hier immer eine lesbare (sprechende), sinnvolle URL, denn das ist nicht nur für Suchmaschinen wichtig, sondern auch für die Leser.

Bleiben wir beim Beispiel aus Teil 2.1

www.angeltipps24.de/die-wahl-der-kleidung
Sieht einfach schöner aus als
www.angeltipps24.de/83073-a/&p=117074

Hinter beiden URLs könnte sich aber der gleiche Artikel verbergen.

Damit dir das nicht passiert kannst du entweder den Permalink jedes Artikels manuell bestimmen oder unter
Einstellungen->Permalinks festlegen, nach welchem Muster WordPress die Permalinks generiert.
Am meisten bietet sich hier die Verwendung der Artikelnamen an, was in neueren WordPress Versionen auch der Standard sein sollte.

WordPress bietet eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und es ist unmöglich, die perfekten Einstellungen zu nennen, denn jede Homepage ist anders und jeder möchte sie individuell gestalten. Wie ich bereits schon geschrieben habe, ist es das beste, wenn du dich zunächst mit der Benutzeroberfläche von WordPress vertrau machst und vielleicht auch schon den ein oder anderen Text schreibst.

Im nächsten Teil dieser Artikelserie erfährst du, welche Plugins enorm wichtig sind, wie du ein Theme für deine Homepage auswählst und wie du diese beiden Dinge überhaupt installierst.

Inhalt dieser Artikelserie:

Übersicht und Einleitung

Teil 1 – Das richtige Thema und die Zielgruppe wählen

Teil 2.1 – Den richtigen Domainname finden

Teil 2.2 – Domain registrieren und Webspace mieten

Teil 3 – Installation und Umgang mit WordPress

Teil 4 – Das passende Theme und die richtigen Plugins wählen

Teil 5 – erste wertvolle Inhalte schreiben

Teil 6.1 -Geld verdienen mit Affiliate Marketing

Artikelbild:
S. Hofschlaeger  / pixelio.de