Wenn WordPress das Betriebssystem deiner Homepage ist, dann sind die Plugins die Softwareprogramme und das Theme ein benutzerdefinierter Style.
So oder so ähnlich könnte man kurz beschreiben, welche Funktion Plugins und Themes bei WordPress haben.
Grundsätzlich läuft die Homepage auch ohne die Zusatzprogramme, aber wer will schon ein Smartphone ohne Apps oder Windows ohne Word?

Plugins für WordPress – die Grundlagen

In diesem Artikel will ich lediglich die Grundlagen erläutern, die man über Plugins wissen sollte. Für die Erstellung einer einfachen Homepage, mit der man Geld verdienen will, ist das vollkommen ausreichend.
Weiterführende Informationen und Anleitungen findest du wie immer kostenlos bei Google.

Was können die Plugins?

Plugins erweitern die Grundfunktionen von WordPress um alle möglichen nützlichen Features.
Egal ob man einen Spamblocker benötigt, eine Umfrage auf seiner Homepage anbieten will oder das Aussehen des WordPress Editors verändern möchte, alles ist mit den richtigen Plugins möglich.
Für die meisten Vorhaben gibt es mehrere verschiedene, gute und schlechte, kostenlose und teure Plugins.

Woher bekommt man Plugins?

Ich kenne folgende 3 wirklich guten Quellen für WordPress Plugins:

1. Offizielle Seite von WordPress
Nahezu jedes Plugins steht hier zum Download bereit. Oft gibt es dazu Screenshots, Anleitungen und Bewertungen.
Einziger Nachteil ist, dass man in den meisten Fällen direkt den Name des Plugins kennen muss, um es zu finden.

2. Google
Einfach suchen: „WordPress [Funktion] Plugin“
Wenn du also eine Erweiterung suchst, die eine Stoppuhr auf deiner Seite einblendet, dann suche nach „WordPress Stoppuhr Plugin“.

3. WordPress Blogs
Auf nahezu jedem Blog mit dem Thema WordPress findet man Listen mit den besten Plugins.
In den meisten Fällen sind diese wirklich empfehlenswert.

Welche Plugins brauche ich?

Auch ohne Erweiterungen kann man schöne Homepages erstellen. Die Vorlieben jeder Person sind aber anders, wenn du eine neue Funktion haben möchtest, dann installiere einfach das passende Plugin.

Diese Erweiterungen kann ich für jede Internetseite empfehlen, die mit WordPress läuft:

  • Akismet – blockt zuverlässig Kommentarspam
  • Contact Form 7 – erstelle einfache Formulare auf deiner Homepage
  • Limit Login Attempts – sperrt IPs, von denen mehrfach ein Login mit falschen Passwort versucht wird
  • Pretty Link Lite – Verschlüsseln von Affiliate Links
  • WordPress SEO – umfangreiche und professionelle Hilfe bei der Suchmaschinenoptimierung
  • WP Permalauts – bereinigt automatisch Umlaute in der URL (ä in ae)

Wie installierte ich Plugins?

Die Installation verläuft bei jedem Plugin gleich und ist erfreulich unkompliziert.
Man loggt sich einfach mit dem FTP Programm seiner Wahl auf dem Server ein und lädt alle Dateien des Plugins in den Ordner wp-content/plugins hoch.

Danach erscheint das Plugin im Dashboard von WordPress im Menü Plugins und muss nur noch mit einem Klick aktiviert werden.

Wie arbeitet man mit den Plugins?

Häufig entstehen nach der Aktivierung neue Menüpunkte im Dashboard, über die man auf das Plugin zugreifen und Einstellungen vornehmen kann.
Die Steuerung der verschiedenen Erweiterungen ist unterschiedlich aber in den meisten Fällen leicht verständlich und gut erklärt.
Zu komplexen Plugins findet man auch Anleitungen im Internet.

Problembehandlung

Gute WordPress Plugins werden von den Entwicklern ständig verbessert.
Sollte es ein Update für ein Plugin geben, so wird man automatisch von WordPress darauf aufmetksam gemacht.
Der Updatevorgang ist sehr einfach und erfordert nur 2 Klicks.
Aktualisierungen sollte man immer sofort durchführen.

Mit mehr installierten Plugins erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, das Fehler auftreten.
Wenn WordPress plötzlich nicht mehr funktioniert, dann liegt das in den meisten Fällen an Plugins, die sich gegenseitig behindern.

Die Lösung solcher Probleme kann unter Umständen mühsam sein:
Deaktiviere zunächst alle Plugins und überprüfe, ob der Fehler behoben wurde.

Danach aktivierst du nach und nach wieder jedes Plugin, bis der Fehler erneut auftritt.
Somit hast du den Übeltäter gefunden und kannst dir, falls es nicht anders geht, ein anderes Plugin für diesen Zweck suchen.

WordPress Themes – Grundlagen

Das Theme bestimmt quasi das komplette Design deiner Homepage. Im Gegensatz zu  Plugins kann man nur ein Theme aktiviert haben.
Neben dem Design der Seite stellen die Themes auch noch verschiedene Funktionen zur Verfügung, die unter Umständen einige Plugins überflüssig machen.
Es wird zwischen kostenlosen und Premium Themes unterschieden, wobei die Preisintensiven Premium Themes meistens auch bessere Funktionen haben.

Was können Themes?

Themes bestimmen zunächst das Aussehen und Layout einer Homepage.
Gute WordPress Themes lassen sich jedoch ziemlich frei konfigurieren und kommen mit allerlei Funktionen daher.
Das hier genutzte inreview von elegantthemes bietet unter anderem folgende Infoboxen zum schnellen Einfügen in die Artikel:

Wo gibt es Themes?

Wer auf der Suche nach kostenlosen WordPress Themes ist, sollte bei google einfach nach „kostenlose WordPress Themes“ suchen.

Premium Themes gibt es auch an jeder Ecke, jedoch müss ich ehrlich sagen, das einige Anbieter einfach zu viel Geld verlangen und andere Schrott verkaufen.

Ein Premium WordPress Theme kauft man nicht oft im Leben und da sollte man seine Wahl schon überdenken.

Empfehlen kann ich elegantthemes, wo man zahlreiche Premium Themes in einem Paket zu einem einzigartigen Preis bekommt.

Wie installiere ich ein Theme?

Im Grunde genommen genau so wie ein Plugin.
Themes werden per FTP jedoch in den Ordner wp-config/themes geschoben.

Wie geht es weiter?

Plugins und Themes peppen deine WordPress Seite auf, sie bringen jedoch nichts, wenn die Homepage leer ist.
Im nächsten Beitrag dieser Artikelserie zeige ich dir deshalb, wie du Artikel schreibst und bearbeitest und auf was du dabei achten musst.

Inhalt dieser Artikelserie:

Übersicht und Einleitung

Teil 1 – Das richtige Thema und die Zielgruppe wählen

Teil 2.1 – Den richtigen Domainname finden

Teil 2.2 – Domain registrieren und Webspace mieten

Teil 3 – Installation und Umgang mit WordPress

Teil 4 – Das passende Theme und die richtigen Plugins wählen

Teil 5 – erste wertvolle Inhalte schreiben

Teil 6.1 -Geld verdienen mit Affiliate Marketing

Artikelbild:
S. Hofschlaeger  / pixelio.de