Wer meine Texte liest wird wissen: Im Internet lässt sich ziemlich viel Geld verdienen und das mit den verschiedensten Methoden und Anbietern.
Die bekanntesten davon habe ich auf meiner Website schon vorgestellt.
Bei vielen Anbietern braucht man kein Vorwissen, keine Homepage, keinen MIT-Abschluss, einfach anmelden und los gehts.

Zu den Paradebeispielen zählen Euroclix und ClixSense.
Aber sein wir mal ehrlich: Reich wird man damit nicht. Maximal 50 Euro im Monat sind drin.
Aktienhandel, Casinos und Sportwetten kommen für dich nicht infrage? Zu riskant?
Bleibt noch die eigene Website beziehungsweise ein eigener Blog.

Bei mir persönlich lief es am Anfang so:
Bei jedem bekannten und unbekannten Paid4 Anbieter angemeldet.
Dann einen einfachen Paid4-Blog gebaut und auf den großen Reichtum gewartet.
Doch dann kam der Schlag ins Gesicht: In den ersten Monaten habe ich keinen Cent damit verdient.

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Ist im Paid4 Bereich nichts zu holen?

Im Nachhinein würde ich niemanden raten, mit einem Paid4-Blog zu starten. Höchstens als Hobby und Spaß am Schreiben.
Geld lässt sich damit nur schwer verdienen.

  •  Die Provisionen sind teilweise lächerlich gering
  •  es gibt relativ wenige Interessenten
  •  die Konkurrenz ist stark

Nur wer hartnäckig bleibt, kann mit einem Paid4 Blog was verdienen.
Meine Einnahmen haben sich auch schleppend entwickelt. Allein von meinen Internet-Verdiensten könnte ich noch nicht leben. Und das obwohl PTC-Tests zu den erfolgreichsten Blogs im Genre zählt.
Immerhin: Im Rekordmonat Oktober 2013 habe ich 1942,27 € verdient.

Gute Einnahmen sind also durchaus möglich, aber dafür genügt es nicht, möglichst viele Besucher zu haben.
Die perfekte Monetarisierung ist der Weg zum Erfolg.

Mit dem Paid4 Blog Geld verdienen? Nur mit der richtigen Strategie!

Bei nahezu allen Paidmailern, PTC-Anbietern, Fantausch-Serices oder ähnlichem dominiert vor allem eine Verdienstmethode: Referrals bzw. Leads.
Das Prinzip ist einfach: Sorge dafür, dass sich deine Leser bei Paid4 Anbietern anmelden und du bekommst eine Provision.
Die Vergütung kann über Leads erfolgen (Zahlung pro Anmeldung) oder als Lifetime-Provision (Dauerhafte Umsatzbeteiligung an allen Referrals).
Die Vergütungen könnten aber gerade im Paid4 Bereich unterschiedlicher nicht sein.
Zum Vergleich: Die folgenden Anbieter bewerbe ich circa seit der gleichen Zeit und im gleichen Umfang. (Stand: Mai 2014)

ClixSense: 1491 Referrals, 1024 Euro Verdienst ≈ 0,69 Euro pro Ref
Gameduell: 473 Referrals, 898 Euro Verdienst ≈ 1,90 Euro pro Ref
Earnstar: 478 Referrals, 285,36 Euro Verdienst ≈ 0,06 Euro pro Ref
Plus500: 301 Referrals, 6500 Dollar Verdienst ≈ 21,59 Dollar pro Ref

Da könnte man meinen, es lohnt sich nur, für Anbieter mit riesen Provisionen zu werben aber das stimmt so nicht ganz. Hätte ich mich nur auf Plus500 konzentriert, dann wäre ich jetzt noch nicht weit gekommen.
Meine Strategie war schon immer ein guter Mix aus verschiedenen Verdienstmethoden.
Ich wette ich habe schon das ein oder andere Mal einen Leser angelockt, der sich nur über Paid4 informieren wollte und mir als Trader dann doch 500 Dollar bei Plus500 gebracht hat.

aid4 Blog Geld verdienen

Dennoch kann es auch viel Geld bringen, die andere Schiene zu fahren und sich auf ein Thema zu konzentrieren. In dem Fall bieten sich Partnerpeogramme an, die auf einen Schlag viel Kohle bringen. Sportwetten, Forex-Plattformen, Online-Casinos.

Beispiel gefällig? Auf onlinecasino24.at findest du Österreich`s beste Online Casinos 2014.

Einen ganz anderen Weg gehen Refjäger, die man häufig im Paid4 Bereich antrifft. Möglichst viele Referrals werben, egal auf welchen Weg. Teilweise werden falsche Versprechen gemacht – nur die Anmeldung zählt.
Nichts für mich aber muss jeder selbst wissen.

Die Alternative: Nischenseiten

Casinotest.de

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Schon auf eines dieser E-Book Angebote im Internet gestoßen, die dir 5394,67€ im Monat versprechen?
Der absolute einzigartige Geheimtipp zum Geldverdienen. Kostet auch nur 7,99€. 😉


Ich sag dir in wenigen Worten, was in 90% dieser Bücher steht:

Such dir ein Nischenthema (z.B. Staubsauger, japanische Gartenpflanzen oder Extrem-Walking) und erstelle eine Website dazu. Schreibe Artikel, die möglichst mit Keywords vollgestopft sind und dann kümmer dich noch um ein paar nette Backlinks.
Jetzt fehlen nur noch massig Werbelinks, über die du das gewünschte Produkt verkaufst.

Das Kuriose: Das kann sogar funktionieren. Mit etwas Glück ist die Konkurrenz schwach und du stehst schnell ganz oben bei Google. Es gibt Leute, die verdienen sich dumm und dämlich damit.
Eine etabliere Nischenseite braucht sehr wenig Pflege und wird dir jeden Monat Gewinne im Zwei- oder dreistelligen Bereich bringen. Jetzt stell dir vor du hast 10 oder 20 solche Nischenseiten. Da stinkt ein Paid4-Blog ganz schön ab dagegen.

Der Skandal: Die Nischenseiten-Idee ist nicht neu. Seit Jahren entstehen zu jedem X-Beliebigen Thema dutzende Affiliate-Sites. Und leider haben die Ersteller in den meisten Fällen keine Ahnung von dem, was sie schreiben.
Als Googlenutzer klickt man natürlich wie erwartet auf das erste Suchergebnis und bekommt dann zu vielen Themen nur Werbe-Müll ohne Inhalt und Mehrwert gebotet. Nur weil da die Keyworddichte besser ist und die Seite einen PR-7-Backlink hat.

kostenlose geschäftsideen

Leute, Geldverdienen im Internet ist eine tolle Sache und ich bin der festen Überzeugung, dass jeder es schaffen kann, wenn man genug Zeit reinsteckt und nicht aufgibt.
Wenn ihr einen Blog erstellt, dann aber bitte nur zu Themen, die euch interessieren und von denen ihr vielleicht Ahnung habt. In jedem Fachgebiet lässt sich Geld verdienen.
Ich habe Spaß und Ahnung zum Thema Paid4, auch wenn es sich am Anfang nicht gelohnt hat, so kann ich jetzt doch recht zufrieden und stolz auf das sein, was ich geschaffen habe.

Nun würde mich interessieren, wie deine Meinung dazu ist. Was hältst du von einem eigenen Paid4-Blog? Hast du vielleicht schon einen? Welche Geschäftsideen hast du? Wie viel Zeit würdest du investieren?