Ich denke so ziemlich jeder Webseitenbetreiber kann etwas mit den Begriffen Google Adwords und Adsense anfangen. Sehr viele Blogger setzen auf die inhaltsbasierten Anzeigen von Google um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Ich selbst habe Adsense seit fast fünf Monaten im Einsatz und nun wird es Zeit für ein kleines Zwischenfazit.
Wie viel Geld ich mit Adsense verdiene, könnt ihr zwar auch in den monatlichen Blogeinnahmen lesen aber bei Adsense kann man eben mehr analysieren als nur die Endsumme. Google verbietet zwar das Nennen von genauen Kennzahlen wie CTR und CPC aber totale Geheimhaltung soll auf PTC-Tests ja nicht herrschen.

Adsense und Adwords, was ist das?

Zunächst möchte ich kurz erklären, um was es hier eigentlich geht.
Laut Wikipedia ist Google Adsense das meistverwendete Werbenetzwerk der Welt. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um Banner und Textlinks, die Webmaster unkompliziert auf ihrer Homepage einbauen können. Google liefert dann je nach Inhalt der Webseite die Werbung aus. Ein Blog über Motorsport bekommt Gebrauchtwagenanzeigen und auf einer Seite über Schlangen wird Terrarien-Werbung angezeigt. Bezahlt wird den Adsense Nutzern dann jeder Klick auf eine der Anzeigen. Das Geld was man für einen Klick erhält kann sehr stark variieren, auch bei gleichen Anzeigen auf verschiedenen Webseiten.

Das Gegenstück zu Adsense ist Adwords. Über diese Platformen können Firmen oder normale Webmaster direkt werben. Google zeigt die Werbung dann in den Suchmaschienen (Suchmaschienenwerbung) und auf den Seiten, die Google Adsense verwenden – also zum Beispiel bei mir. Das besondere daran ist es, dass die Anzeigen wie schon gesagt inhaltsbasiert sind. Damit sollen vor allem conversionstarke Anzeigentexte eingeblendet werden. Wenn man selbst Anzeigen schalten will, dann interessiert aber nicht nur die Conversion, sondern auch die Qualität des Traffics und der Preis. Ich selbst habe Adsense zwar noch nicht verwendet aber viele Advertiser schwören auf Google Adwords vor allem wegen dem conversionstarkem Traffic. Bei der Erstellung von Anzeigen ist sehr viel zu beachten. Empfehlenswert ist der Besuch bei einer Adwords Agentur.

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Meine Verdienste mit Adsense

Viel interessanter werden für euch wohl die Einnahmen sein, die ich in fünf Monaten mit Google Adsense erzielen konnte. Vorweg muss ich sagen, dass es noch nicht allzu viel ist aber schließlich ist das auch mein erster Bericht über Adsense.

Mein Anzeigendesign

Bekantermaßen kann man bei Adsense diverse Anzeigendesigns erstellen. Linkfarbe, Hintergrund, Schriftart, Anzeigenform- und Größe lassen sich komplett frei konfigurieren. Die Standardeinstellungen von Adsense sind nur bedingt zu empfehlen. Das Design ist bekannt und viele Besucher meiden den Klick auf eine Werbeanzeige.
Eine häufig genutzte Strategie ist das Tarnen der Textanzeigen. Das Ziel dabei ist es, die Werbung mit dem eigentlichen Inhalt der Webseite verschwimmen zu lassen.
Auch ich setzte auf so eine Strategie. Die Textanzeigen heben sich zwar etwas vom Hintergrund ab, sind aber recht gut im Content integriert. Die Textlinks von Adsense wurden auf meiner Seite zwar seltener geklickt als die Bilder aber das finde ich nicht weiter verwunderlich.

Die Platzierung

Der Großteil der Impressions wurde durch die Adsense Blöcke in der rechten Sidebar erzielt. Ich habe da im Rotator eine vertikale Textanzeige und ein 120×600 Banner.
In den Artikeln werden 6 verschiedene Anzeigenblöcke dargestellt, die sich aber in einem Rotator mit anderen Affiliate Programmen befinden. Die Chance, dass in einem Artikel eine Adsense Anzeige ausgegeben wird, liegt bei etwa 50%.
Insgesamt wurden in fünf Monaten auf meiner Seite ca. 50.000 Adsense Anzeigen eingeblendet…

Die Klicks

 106 Adsense Anzeigen wurden bisher geklickt. Am häufigsten davon der Banner in der Sidebar und der große Banner auf den full-width Seiten von PTC-Tests. Lediglich die Anzeigen in meinem Feed wurden bisher noch überhaupt nicht geklickt aber da will ich sowieso umsteigen.

Einnahmen mit Adsense

Am Anfang war ich ja sehr skeptisch, wie viel Geld man mit Adsense verdienen kann. Die Verdienste haben sehr geschwankt. Tagelang wurde nichts geklickt und dann wieder gleich 10 Klicks an einem Tag – ja, für mich ist das viel 😉
Nach inzwischen fünf Monaten habe ich gerade so die Auszahlungsgrenze von 70 Euro erreicht. Das sind etwa 14 Euro im Monat.
Für etwa 300 bis 400 Besucher am Tag ist das zwar nicht sonderlich viel aber wenn man bedenkt, wie wenig Pflege die Anzeigen jetzt benötigen, dann ist das wirklich leicht verdientes Geld im Internet.

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Fazit

Das Werbenetzwerk von Google ist wirklich eine sehr leistungsstarke Einnahmequelle mit sehr viel Potenzial für jede Webseite. Besonders gefällt mir, wie wenig Arbeit man in Adsense stecken muss, um damit Geld zu verdienen. Wer es ganz spartanisch mag, meldet sich einfach an, bindet den Adsense Code auf der eigenen Homepage ein und verdient Geld – einfacher geht es nicht!
Ich bin inzwischen echt zufrieden mit Adsense und sehr gespannt auf die nächsten fünf Monate. Die Einnahmen werden höchstwahrscheinlich steigen und ich werde bestimmt noch ein wenig an den Anzeigen basteln – das kann nämlich richtig Spaß machen.