Ich schreibe viele Artikel darüber, wie man eine eine Homepage starten kann.

Das Problem: Nur wenige trauen sich am Ende wirklich und machen sich ans Werk
Der Grund: Aller Anfang ist schwer. Nicht jeder kommt auf Anhieb mit Content Management Systemen wie WordPress klar
Die Lösung? Homepage-Baukasten

In diesem Artikel will ich euch die Vor- und Nachteile von sogenannten Homepagebaukasten vorstellen. Was ist der Unterschied zu WordPress und was ist für Dich am besten geeignet?

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Homepage-Baukasten und CMS, was ist der Unterschied?

Homepage Baukasten SeitenDie Zeiten, in denen man seine Homepage noch eigenhändig per html programmieren musste sind lange vorbei. Es gibt eine Vielzahl an Systemen, die dir die Erstellung und Verwaltung deiner Website erleichtern.

Allem Voran: WordPress. Fast 20% aller Websites im Internet laufen mit WordPress.

Es handelt sich dabei um ein populäres Content Management System, eine Art Software, mit der du deine eigene Homepage gestalten kannst. Um eine Website mit WordPress zu betreiben, musst du eine eigene Domain und Webspace (Speicherplatz) mieten.

Die Gegenseite: Sogenannte Homepage-Baukasten ermöglichen es dir (meist kostenlos) eine eigene Homepage ganz ohne Domain, Webspace oder Programmierkenntnisse zu erstellen. Eine Enmeldung genügt und du kannst dir nach dem Lego-Prinzip die Elemente deiner Website zusammenstellen.
Homepage-Baukasten-Anbieter gibt es viele im Netz aber darauf möchte ich jetzt gar nicht erst weiter eingehen. Hier möchte ich klären, für wen solche Systeme eigentlich geeignet sind.

Homepage-Baukasten: Die Vorteile

Fangen wir mit den Vorteilen von Homepage Baukasten an:

Leicht zugänglich

Die Nutzung solcher Systeme kann man sich simpler nicht vorstellen: Man wählt aus einem vorgefertigtem Design, legt Seiten und Menüs an und schreibt seine ersten Texte. Bilder, Videos und andere Elemente lassen sich bei den meisten Anbietern per Drag&Drop hinzufügen.
Programmierkenntnisse braucht man keine.

Basis-Versionen kostenlos

WordPress ist zwar ebenfalls kostenlos, trotzdem muss man zumindest sein eigenes Webspace-Paket bezahlen. Das fällt bei Homepage-Baukasten weg. Speicherplatz ist schon mit drin.

Alles ist optimiert

Die meisten Baukasten-Anbieter optimieren die Websites, die man bei ihnen erstellen kann schon von Haus aus. So entstehen keine html-Fehler und auch ein wenig Suchmaschinenoptimierung wird dir abgenommen.

Homepage Baukasten Beispiele

Tutorials werden mitgeliefert

Die Bedienung von WordPress muss man sich entweder selbst aneignen oder einige von tausenden Tutorials im Netz lesen. Und diese sind meist nicht mehr aktuell. Viele Baukasten-Anbieter liefern eine eingängiges Tutorial aller Funktionen gleich mit. So findet man auf Anhieb Tipps und Tricks für eine eigene kostenlose Homepage.

Homepage-Baukasten: Die Nachteile

So schön das genannte Prinzip auch klingt, alles hat seine Nachteile. Die leichte Zugänglichkeit mag auf der einen Seite begeistern, auf der anderen Seite stehen aber:

Keine Plugins, keine Individualisierung

Versteht mich nicht falsch, auch Homepage-Baukasten-Seiten lassen sich prima individualisieren. Oft sehen sie sogar professioneller aus als viele selbst programmierte Seiten. Trotzdem werden zusätzliche Funktionen (Plugins) entweder gar nicht oder nur sehr beschränkt angeboten. Keine Konkurrenz zu WordPress, wo es einfach für jeden Bedarf ein Plugin gibt.

Werbung

Viele Anbieter blenden bei ihren kostenlosen Tarifen Werbung ein. Auch das ist nicht weiter schlimm, wer werbefrei sein will kann aber auf einen Premium-Tarif nicht verzichten.

Datensicherheit

Das habe ich leider am eigenen Leib erlebt: Wer seine Homepage nach dem Baukasten-Prinzip erstellt, lagert all seine Texte und Daten bei seinem Vertragspartner. Wenn dem deine Inhalte nicht gefallen, können sie ganz schnell gelöscht werden.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Auch ich hatte PTC-Tests.de zunächst bei einem Free-Hoster erstellt. Ohne Ankündigung wurden „Geld-verdienen-Seiten“ nicht mehr tolleriert und meine Seite gelöscht. Alle Texte waren weg.
Lest euch also die AGB gründlich durch und sichert eure Daten regelmäßig.

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Fazit

Homepage-Baukasten sind eine feine Sache. Websites lassen sich problemlos und ohne Vorkenntnisse erstellen. Anfänger im Netz oder Hobby-Blogger sollten so einen Service auf jeden Fall mal testen – ist schließlich kostenlos.
Wer Wert auf Plugins und freie Gestaltung legt und sich nicht vor Programmierung scheut, der sollte auf ein CMS mit eigenem Webspace setzen.

Nun meine Frage an euch: Welche Variante würdest du wählen? Hast du vielleicht schon Erfahrungen gemacht?