Vor einigen Tagen habe ich die Übersichtsseite zum Thema Geld verdienen mit Facebook ein wenig aufgehübscht und zwei neue Social Seeding Anbieter hinzugefügt. Neu in der Liste sind nun LINKILIKE und SeedingUp.de.

Was die beiden Anbieter gemeinsam haben: Sie bewerben ihr vermittelten Leistungen als „Social Seeding“ oder „Social Influencer Marketing„. Aber was versteckt sich hinter diesen Marketing-Begriffen? Für mch ist das ein Grund, einen kurzen Beitrag darüber zu verfassen und Linkilike und SeedingUp konkret zu vergleichen. Welcher Anbieter ist besser geeignet, um mit Facebook und anderen Sozialen Netzwerken Geld zu verdienen?

Diese Frage soll das Paid4-Duell klären.

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Was ist Social Seeding?

Bevor ich Linkilike und Seedingup vergleiche, möchte ich zunächst definieren, um was es sich beim Social Seeding überhaupt handelt. Wikipedia fasst den Begriff als „Viral Seeding“ zusammen und beschreibt ihn treffend:

Viral Seeding (auch Social Seeding) ist eine Strategie im Viralmarketing, bei der durch gezieltes Verbreiten eines Inhalts im Internet schnell und kostengünstig eine kritische Masse (Tipping-Point) erreicht werden soll, von der aus die Nutzer durch Teilen und Empfehlen selbst zur „viralen“ Verbreitung des Inhaltes beitragen.

Das Wort Seeding kommt dabei aus dem englischen und bedeutet wörtlich „aussäen„. Es werden also etablierte Soziale Netzwerke und echte, aktive Mitglieder genutzt, um werblichen Content möglichst natürlich zu verbreiten und im besten Fall einen viralen Hit daraus zu machen. Im Gegensatz zu bezahlten Likes und Shares (Zum Beispiel beim Anbieter Paidlikes) werden beim Social Seeding also echte Beiträge auf Facebook, Twitter und co. vermittelt.

Vorteil für die Advertiser: Werbung lässt sich kostengünstig und natürlich verbreiten. Im besten Fall bekommt man eine deutlich höhere Reichweite, als man gebucht und bezahlt hat.

Vorteil für die Publisher: Social Seeding ist deutlich besser bezahlt als einfache Likes. Außerdem sind die Kampagnen in den meisten Fällen wesentlich seriöser als dubiose Facebook-Seiten. Viele werbliche Videos sind tatsächlich unterhaltsam und sehen in der eigenen Timeline nicht bedenklich aus.

Wie viel Geld kann man mit Social Seeding verdienen?

Für Advertiser ist es natürlich wichtig, welche Reichweite sie mit ihrer Social Seeding Kampagne erzielen können. Ein Post von einem Twitter Account mit 10.000 Followern ist natürlich mehr wert als einer mit 50 Followern. Um mit Social Seeding Geld zu verdienen muss man aber nicht zwingend einen großen Firmen-Account besitzen.

Der Anbieter Linkilike unterbindet sogar die Teilnahme mit gewerblichen Profilen. Für viele Advertiser ist es wichtig, ihre Werbung natürlich zu verbreiten. Da sind private Accounts genau so wertvoll wie professionelle.

Ich selbst habe ein paar Erfahrungen mit dem Social Seeding durch die Anbieter Linkilike und SeedingUp gemacht. Bei meinen Tests lag die Bezahlung für einen Post zwischen 30 Cent und 3,50 Euro. Zusammengefasst erhalte ich im Monat Anfragen im Wert von circa 10 bis 20 Euro (Die ich aber nicht alle annehme). Bei Linkilike wurden allerdings einige Kanäle von mir nicht bestätigt.

Die möglichen Verdienste sind hier nach oben hin natürlich offen. Bei stärkeren Sozialen Kanälen kann ich mir monatlich auch dreistellige Summen gut vorstellen. Privatpersonen werden diese werte zwar nicht erreichen, können sich aber zumindest auf einen netten Nebenverdienst freuen.

Paid4 Duell: SeedingUp vs. LINKILIKE

SeedingUp.de

Mit Social Seeding Geld verdienen

LINKILIKE

Geld verdienen mit Social Seeding

Konzept

SeedingUp wirft mit Marketing Begriffen nur so um sich. Influencer Marketing, Content Seeding, Netz Reputation, Digital Content Marketing und mehr. Geld lässt sich auf SeedingUp.de also nicht nur mit dem Social Seeding verdienen.

Der Anbieter richtet sich in erster Linie an professionelle Publisher und Blogger und bietet viele Methoden, um Content und Reichweite für Geld zu verkaufen. Der Social Seeding bereich umfasst Facebook, Google+, Twitter und Youtube-Kanäle. Buchungen kommen von mehr als 15.000 aktiven Advertisern, direkt auf Kampagnen bewerben kann man sich nicht.

LINKILIKE hat sich komplett auf das Social Seeding speziallisiert und richtet sich dabei eher an private Profile. Unterstützt werden Kanäle von Facebook, Twitter, Google+ und Tumblr.

Zudem gibt es ein schönes Video zur Erklärung:

 

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Geld verdienen

Auf SeedingUp legt man selbst fest, wie viel geteilter Content wert ist. Der Preis errechnet sich dann aus der Anzahl der Follower. Für einen Facebook Post verlange ich zum Beispiel 0,5 Cent pro Follower. Bei meinem Account macht das immerhin 6 Euro pro Beitrag. Ob diese Preise dann gebucht werden ist wieder eine andere Frage.

Auf SeedingUp gehen bei mir ganz gut die Buchungen auf Google+, weil die für Advertiser vergleichsweise günstig sind.

Auch mit privaten Kanälen kann man auf SeedingUp Geld verdienen, allerdings sollte man hier schon über eine Menge Freunde verfügen, damit es sich lohnt.

Für einen Share einer Kampagne bekommt man auf LinkiLike 30 Cent aufwärts. Geteilt werden darf 2x täglich. Aktive Kampagnen gab es bei meinem Test genügend, ein ordentlicher Nebenverdienst von zuhause aus ist also auch für Privatpersonen möglich.

Die Kampagnen auf Linkilike sind übrigens durchweg seriös und man muss sich für einen Share nicht schämen 🙂

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Seriosität

Seit mehr als 10 Jahren ist SeedingUp schon am Markt – damals noch unter dem Namen Teliad. Weiterhin kann SeedingUp folgende Fakten vorweisen:

  • 25 Mitarbeiter
  • 100.000 Mitglieder (Davon 15.000 Advertiser)
  • Facebook-Reichweite: 400.000.000

Die Frage, ob SeedingUp seriös ist, sollte damit geklärt sein. Ich selbst kann auch nur Positives berichten.

Auch Linkilike präsentiert sich im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern sehr seriös und offen. Auf der Website bekommt man Informationen zu den Gründern und sieht sogar deren Xing-Profile. Auch wenn LINKILIKE noch nicht so lang online ist, kann man sehen, wie seriös diese Firma ist.

Im Netz findet man ebenfalls nur positive Erfahrungsberichte zu Linkilike.

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Auszahlung

Schon ab 4 Euro Publisher Guthaben kann man bei SeedingUp.de eine Auszahlung beantragen. Diese ist in wenigen Tagen auf dem eigenen Bank- oder Paypalkonto.

Social Seeding Buchungen werden nach wenigen Tagen vergütet. Paid Posts werden monatlich gutgeschrieben.

 Eine Auszahlung kann man bei LINKILIKE ab 10 Euro beantragen. Bis das Geld auf dem Konto ist, können 14 Tage vergehen. Auszahlungen von Linkilike habe ich selbst noch nicht erhalten.

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Partnerprogramm

Für aktive Werber kann sich das Partnerprogramm von SeedingUp richtig lohnen. 30 Euro verdient man mit jedem aktiven geworbenen User. Zusätzlich zahlt SeedingUp im ersten Jahr eine Umsatzbeteiligung von 12%.

Leider gibt es nur eine Referral-Ebene und keine Lifetime-Provisionen.

Linkilike bietet eine Lifetime Provision für alle geworbenen Mitglieder.  Verdient wird in 4 Ebenen über einen „Empfehlungsbaum“.

Eine Bezahlung pro Lead gibt es leider nicht und die Abrechnung erfolgt nur quartalsweise.

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Fazit

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Im Paid4 Duell hat SeedingUp ganz leicht die Nase vorn. Die lange Zeit am Markt, Erfahrung und die vielen Mitglieder machen sich eben bezahlt. Als Publisher hat man auf SeedingUp etwas mehr Komfort bei der Bedienung als bei Linkilike.

Privatpersonen werden aber mit LINKILIKE etwas mehr Geld mit Social Seeding verdienen, denn man muss hier nicht auf die Buchungen von Advertisern warten.

Mein Tipp: Einfach bei beiden Social Seeding Anbietern anmelden. Das ist kostenlos und verdoppelt die Verdienste!