Das eigene Online Business ist eine verlockende Idee.
Wer würde nicht gern von zuhause Arbeiten und Geld am PC verdienen?
Neben dem Zeitaufwand und der Motivation denken Gründer aber vor allem an eine Sache zu wenig: die laufenden Kosten.
Zugegeben, bei mir halten die sich stark in Grenzen. Trotzdem will ich mit diesem Artikel zeigen, welche Kosten auf Selbständige zukommen können.
Ich beziehe mich dabei in erster Linie auf Webmaster, die primär mit ihrer Homepage oder digitalen Dienstleistungen Geld verdienen.
Online Shops sind eine ganz andere Angelegenheit, da kommen ganz andere Kosten auf euch zu.

Weitere interessante Artikel zu diesem Thema findest du übrigens in der Kategorie Selbständigkeit.

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Das Startkapital – diese Dinge brauchst du

Kosten SelbständigkeitNeben einem funktionierenden PC oder Laptop brauchst du natürlich dauerhaften Internetzugang.

Diese Dinge rechne ich jedoch nicht ins Startkapital ein, ich denke das besitzen schon die meisten von euch.

Um eine andere Sache sollte man sich allerdings lieber zu zeitig kümmern als zu spät: Die Anmeldung des eigenen Gewerbes.
Wer in Deutschland die Absicht hat, selbständig Geld zu verdienen (auch im Internet), der muss ein Gewerbe anmelden.
Egal ob man schon was verdient oder nicht. Kümmer dich also lieber gleich am Anfang drum.

Die Anmeldung eines Gewerbes erfolgt beim örtlichen Gewerbeamt oder in manchen Städten auch per Online-Anmeldung.
Der Spaß hat mich damals knapp 40 Euro gekostet.

Die meisten Websites laufen heute mit dem CMS WordPress. Dieses steht komplett kostenlos zum Download bereit und auch ansprechende Themes werden mitgeliefert.
Zu einer guten Internetpräsenz gehört allerdings eher ein Premium Theme. Mindestens 30€ sollte man dafür kalkulieren.
Ähnlich verhält es sich mit den Plugins.
Auf der offiziellen Seite stehen echt gute kostenlose Erweiterungen zur Verfügung.
Professionelle Lösungen gibt es eher bei den Premium Plugins.
Ich persönlich habe 2 davon im Wert von je 10 Dollar am laufen. Hier ist allerdings auch deutlich mehr möglich.

Wer professionell Rechnungen schreiben, Bilder bearbeiten und Buchhaltung führen will, der muss einige Kosten für Software einplanen.
Zum Glück konnte ich mir damals alle Programme als Studenten-Lizenz beschaffen.
Am meisten nutze ich Microsoft Office sowie Adobe Photoshop, InDesign und Acrobat.
Normalpreis: ca. 2.000,- €

Doch keine Sorge, es gibt kostenlose Alternativen. Open Office, Gimp und pdf Creator tun auch ihren Zweck.

Eine weitere Möglichkeit für Kosten bei der Gründung:
Professionelle SEO-Tools oder Webdesign-Agenturen können das Portemonnaie schnell leeren.

Zusammengefasst: Im Prinzip werden am Anfang zunächst nur ca. 40€ für die Gewerbeanmeldung fällig.
Schnell kommen aber Kosten für Software und Tools dazu, die das Leben erleichtern.

Die laufenden Kosten – nicht zu unterschätzen

Auch wenn das Business im Netz schon steht, werden laufende Kosten auf dich zukommen.

Unumgänglich ist die Bezahlung für Domain und Webspace. Zu diesem Thema hatte ich schon einen ausführlichen Artikel geschrieben.
Kurz gesagt kannst du rund 10 Euro monatlich dafür einrechnen.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die Ausgaben für Büromaterial. Kopierpapier, Tinte, Notizzettel und Briefumschläge wollen auch bezahlt werden.
Diese gibt es zwar günstig im Internet aber trotzdem wird der Aufwand oft unterschätzt.

Briefumschläge Online

Eine andere Sache: Wer häufig nette Artikel veröffentlicht und denen einen professionellen Touch verleihen will, der kommt um kostenpflichtige Bilder nicht herum.
Allerdings sind diese Ausgaben schwer zu schätzen. Manche Blogger geben keinen Cent für Bildlizenzen aus, bei Anderen wird es monatlich dreistellig.

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Fazit

Unumgänglich für Gründer, die ein Business im Netz starten wollen sind nur die Kosten für die Gewerbeanmeldung und die monatlichen Hostergebühren.

Trotzdem sollte man die laufenden Posten nicht unterschätzen. Software und Bildlizenzen können ebenso kostspielig sein wie teures Büromaterial oder eine professionelle Buchhaltung.