Auf PTC-Tests nehmen die Anbieter für bezahlte Backlinks und Artikel eine ganze Kategorie ein. Die Grundidee ist dabei ganz einfach: Advertiser suchen wertvolle Backlinks und bieten dafür Geld. Publisher, also Webmaster, bauen diese Links auf ihrer Website ein und erhalten dafür eine Vergütung.

Dabei gewinnt doch jeder oder?

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Linkverkauf und die Suchmaschinenoptimierung

Backlinkaufbau wordleAuf vielen Internetseiten mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung oder auch kurz SEO wird vom Backlink Kauf- und Verkauf abgeraten. Man liest immer wieder, dass unnatürliche Links die Position in den Suchergebnissen verschlechtern kann. Aber stimmt das wirklich?

Schaut man sich sehr erfolgreiche Blogs an, dann wird man feststellen, dass nahezu auf jedem davon Links verkauft werden. Sei es nun in Form von Artikeln, Direktlinks, Aufnahme in die Blogroll oder Direktvermarktung.
Auch ein Teil meiner Einnahmen wird durch verkaufte Backlinks gedeckt. Der Anteil dieser Einnahmen am Gesamtverdienst ist aber im Vergleich zur Anfangszeit von PTC-Tests stark gefallen und das hat auch einen absichtlichen Grund:

Was sagt Google zu verkauften Links?

Google ist ja im Grunde genommen nur ein Algorithmus, der Websiten nach Qualität und Bekanntheit zu verschiedenen Themen bewertet und indexiert. Verweisen viele andere Internetseiten auf die eigenen, dann bedeutet das, dass die Seite bekannt und gut sein muss.
Die logische und erfolgreiche Methode bei der Suchmaschinenoptimierung war es lange Zeit, dass man einfach möglichst viele Backlinks aufbauen (oder eben kaufen) musste um in den SERPs auf den ersten Platz zu kommen.

Durch verschiedene Updates im Google Algorithmus hat sich das geändert. Die reine Anzahl der Backlinks ist nicht mehr entscheiden sondern die Qualität und die Natürlichkeit.

Google ist mit der Zeit so schlau geworden, dass massenhaft gekaufte Links schnell erkannt werden und die betroffenen Seiten abgewertet werden. Dabei verlieren dann beide Parteien: Die Advertiser und die Publisher.

darf man also jetzt keine Links mehr kaufen oder verkaufen?

Nicht übertreiben

Backlinks sind immer noch ein sehr wichtiger Rankingfaktor. Nur muss man in der heutigen Zeit viel vorsichtiger sein, was bezahlte Backlinks betrifft.
Google weis ganz genau, mit was Blogger ihr Geld verdienen und das Werbung eine ganz normale Werbestrategie ist.
Ich habe in der Zeit als Webmaster schnell gemerkt, dass man beim Kauf und Verkauf von Backlinks einfach nur vorsichtig sein muss und es nicht übertreiben darf.
Ein paar bezahlte Artikel wirken sich nicht schlecht auf die Rankings aus, dass habe ich selbst getestet.
Im Gegenteil: Schreibaufträge können sogar für mehr Besucher sorgen. Manchmal ist ein Themengebiet erschöpft, Schreibaufträge können neue Ideen mit sich mitbringen und sehr interessant für die Besucher sein.

Kritisch wird es, wenn 90% der Einnahmen von verkauften Links kommen oder fast alle Backlinks einer Seite gekauft sind.

Als Webmaster sollte man immer ein höhstes Ziel haben: Eine professionelle Website erstellen

Wenn man die ganze Seite mit Werbung vollstopft, kann das nämlich schnell nach hinten losgehen.